Das Orchester
Dirigenten

Das Orchester


Die Deutsche Philharmonie Bonn ist hochprofessionell, leidenschaftlich und vielversprechend - die Meinungen der Presse und Konzertbesucher über dieses einzigartige Orchester. Das Orchester begeistert mit energiegeladenem und begeistertem Spiel. Eifrig und intensiv präsentiert sich das Orchester auf der Bühne als eines der besten freien Orchester deutschlandweit.
Durch die Geschichte des Orchesters wird klar, dass dies kein einfaches Sinfonieorchester ist - dieses Orchester zeigt mehr: Ambitionierte Projekte, die bereits Nachahmer gefunden haben, wie "Musik für Alle", gehören zum festen Profil des Orchesters. Soziale Projekte unterstreichen das Engagement jedes einzelnen Musikers.
Im Jahr 2015 erhielt das Orchester seinen neuen Namen und spielt seine Konzerte mit einer profesionellen Besetzung aus Musikern der Region Bonn, die hauptberuflich aus Orchestern wie dem Beethovenorchester Bonn, den Düsseldorfer Sinfonikern, dem WDR Sinfonieorchester, dem Theater Krefeld-Mönchengladbach, dem Sinfonieorchester Münster u.a. stammen. Neben Einladungen zu Festivals wie der Sommermusik Xanten, bei dem das Orchester erstmalig 2016 zu Gast war, den Dahmer Musikfestspielen, dem Rahmenprogramm des Beethovenfests Bonn, wurde das Orchester mehrfach auf Tourneen nach China eingeladen und war in den größten Konzertsälen Chinas, wie dem Oriental Art Center Shanghai, der Shenzhen Music Hall oder Beijing Concert Hall, zu Gast.
Das Repertoire des Orchesters ist vielfältig - Sinfoniekonzerte mit großen sinfonischen Werken, wie die Symphonie fantastique von H. Berlioz, Opernproduktionen, diesjährig W.A. Mozarts "Entführung aus dem Serail", Gala-Vorstellungen, aber auch Crossover-Projekte zeigen die Bandbreite des Orchesters auf.

China-Tour 2018/2019

Zum Jahreswechsel wird das Orchester erneut auf China-Tournee gehen und im Dezember 2018/Januar 2019 zahlreiche Konzerte in den größten Konzertsälen Chinas geben. Mit der Soprnaistin Makiko Tanaka und dem Tenor Sebastiano LoMedico wird das Orchester ein Programm der schönsten Opernarien, den Highlights von Johann Strauß und Klassiker der Operetten- und Opernliteratur in ganz China präsentieren.

Orchestergeschichte


Dirigenten


Das Orchester arbeitet mit wechselnden Dirigenten.


David Scharmacher | Mitbegründer und Dirigent

"Es ist mir eine große Ehre, mit diesem Klangkörper zu arbeiten. Binnen kurzer Zeit entwickelte sich dieses großartige Orchester."

Der gebürtige Berliner David Scharmacher ist Chefdirigent der Deutschen Philharmonie Bonn. Er studierte Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin, anschließend Fagott und Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. In dieser Zeit war er Fagottist und Kontrafagottist der Jungen Deutschen Philharmonie. Das ermöglichte ihm eine intensive Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Marc Piollet, Sebastian Weigle, Gary Bertini und Lothar Zagrosek. Er ist regelmäßig als Dirigent der Deutschen Philharmonie Bonn und bei Gastdirigaten mit einem breiten Repertoire zu erleben, wobei er u.a. die Violinkonzerte von L. van Beethoven und P. I. Tschaikowsky, die Cellokonzerte von R. Schumann und C- Saint-Saens mit namhaften Solisten wie Sophie Moser und Gustav Rivinius, die "Symphony fantastique" von H. Berlioz, "Die Schöpfung" von J. Haydn oder die "Missa da Requiem" von G. Verdi zur Aufführung brachte.Daraus entstand eine besondere Verbindung zur Musikstadt Wien, wo er mehrere Wochen der Konzertvereinigung des Wiener Staatsopernchores und dem Wiener Singverein mit seinen Dirigenten E. Raffelsberger und J.Prinz hospitierte. Es folgte eine Einladung des GMD der Wiener Staatsoper F. Welser-Möst zu den Salzburger Festspielen. Seit 2016 ist er auch künstlerischer Leiter des Musikfestivals "Vinotonale",


Prof. Peter von Wienhardt

"Ein Orchester ist eine Ansammlung von mannigfaltigen musikalischen Ideen, Fähigkeiten, Persönlichkeiten und Kompetenzen. Es sollte nicht meine vordringliche Aufgabe als Dirigent sein, jeden einzelnen oder jede Gruppe in seinem/ihrem Solo oder ihrem Spiel vorzuschreiben wie er seine/sie ihre Musik ausführen soll. Es ist vielmehr meine Pflicht, alle diese Facetten, jede für sich von großer Bedeutung, zu sammeln, zu bündeln und das Orchester mit sicherer Organisation über alle Räume und Überleitungen hinweg zu einem schlüssigen Ziel zu führen. Dafür übernehme ich als Dirigent die Verantwortung und halte das Orchester umsichtig zusammen."

Peter von Wienhardt, 1966 gebürtig aus Budapest stammend, aufgewachsen in Deutschland, bereiste als Musiker (fast) die ganze Welt und ist seit 2015 1. Gastdirigent der Deutschen Philharmonie Bonn. Als Pianist erlangte er viele Preise (u.a. Cziffra-Liszt-Preis, Deutscher Musikrat, Echo Klassik) und veröffentlichte bis zum heutigen Tage etliche Tonträger sowohl solistisch als auch mit Orchestern und mit kammermusikalischen Künstlerpersönlichkeiten. Wienhardts Besonderheit ist es, sich musikalisch immer wieder zu neuen Ufern zu begeben. So sind die Information, Improvisation, die Umkomponierung, die Kadenzierung nicht nur Teil seines Lebens, sondern auch seiner Musik geworden. Leben und Musik sind Reise und Veränderung. Seine technischen und Blattlesefähigkeiten haben es ihm ermöglicht, ein enormes Repertoire aufzubauen; sein künstlerisches Interesse widmet sich daher immer mehr den unbekannteren Werken. Seit 2006 hält er eine Professur für Klavier und Crossover in Münster inne und ist Intendant der Aaseerenaden Münster.

Mehr Informationen zu Peter von Wienhardt
Christian Lorenz | Gastdirigent

Christian Lorenz wurde in Berlin geboren und ist seit 2015 Gastdirigent der Deutschen Philharmonie Bonn. An der Musikhochschule und Universität Frankfurt/Main studierte er Schulmusik und Germanistik, danach absolviert er seine künstlerische Ausbildung als Dirigent bei Jiri Stárek, die er mit Auszeichnung abschloss. Bei seiner folgenden Tätigkeit als Kapellmeister an verschiedenen Opernhäusern begeisterte Lorenz vor allem mit dem klassischen deutschen Repertoire (Mozart, Weber) aber auch mit Bizets Carmen und Verdis Nabucco und Traviata sowie zahlreichen Operetten und Musicals. Nach einem Aufbaustudium Kulturmanagement an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater wurde Christian Lorenz 1995 zum Direktor der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals berufen. Bei Produktionen mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival Orchester leitete Lorenz regelmäßig Festivalkonzerte. Seit 2003 war er Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und folgte 2008 seinem Ruf als Intendant an die Internationale Bachakademie Stuttgart. Als Dirigent arbeitet Christian Lorenz mit zahlreichen Orchestern im In- und Ausland. Darunter die Hamburger Symphoniker, die Norddeutsche Philharmonie, die Südwestdeutsche Philharmonie, die Neubrandenburger Philharmonie, die Thüringer Symphoniker, das Folkwang Kammerorchester sowie die Orchester von Ruse und Plovdiv (Bulgarien), Pardubice und Karlovy Vary (Tschechien), Cluj-Napoca (Rumänien), Dallas (USA) und Guadalajara (Mexico), das Radiosymphonieorchester Moskau und die Staatsphilharmonie in Kasachstan. Seine konzertanten Schwerpunkte sind die Symphonien der deutschen Klassiker - sowie die Musik des 20. Jhdts., ganz aktuelle Produktionen und zahlreiche Uraufführungen.

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